Verdacht hat sich nicht bestätigt

Wegen radioaktiver Strahlung: Zug aus Berlin in Russland evakuiert

© dpa, Ulrich Perrey, alf

9. Oktober 2019 - 5:40 Uhr

Radioaktive Strahlungen an der Grenze gemessen

In Moskau wurde Dienstagabend ein aus Berlin kommender Zug gestoppt und evakuiert. Der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti zufolge wurde an der Grenze nach Russland an einem der Waggons ein erhöhter Wert an radioaktiven Strahlungen gemessen.

Spezialisten untersuchten den Zug

Der Schnellzug Strizh fuhr am Berliner Ostbahnhof ab und machte seinen routinemäßigen Weg nach Moskau. Am weißrussischen Bahnhof war dann Schluss. Rettungskräfte und Spezialisten untersuchten den Zug, doch der Verdacht konnte nicht bestätigt werden.

Der Zeitung "Wetschernjaja Moskwa" zufolge wurden lediglich in einem der Abteile sowie auf der Toilette drei bzw. sieben Mikrosievert gemessen. Ein Wert der auch nach dem Röntgen zustande kommt.