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Mordprozess: Staatsanwaltschaft fordert lebenslang

Das Landgericht in Neuruppin
Das Landgericht in Neuruppin. Foto: Bernd Settnik/Archiv © deutsche presse agentur

Im Mordprozess um den Tod einer Vermieterin in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) hat die Staatsanwaltschaft die Höchststrafe für den Angeklagten gefordert. Der 40-Jährige hatte zu Prozessbeginn Anfang April gestanden, die 61-Jährige in blinder Wut misshandelt und getötet zu haben. In ihrem Plädoyer vor dem Neuruppiner Landgericht forderte die Anklage eine lebenslange Haftstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung, wie Gerichtssprecherin Iris le Claire nach der Verhandlung am Montag sagte.

Die beiden Söhne der 61-Jährigen, die im Prozess als Nebenkläger auftreten, schlossen sich dem Antrag der Staatsanwaltschaft an. Das geplante Plädoyer des Verteidigers entfiel, da er nach Gerichtsangaben gesundheitlich angeschlagen war. Sein Plädoyer und das Urteil sind nun für den 29. Mai geplant.

Die langjährige Inhaberin eines Bootsverleihs am Ruppiner See war im August 2017 von Nachbarn tot auf ihrem Grundstück gefunden worden.


Quelle: DPA

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