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Montenegro-Wahl: Kandidaten uneins

Montenegro-Wahl: Kandidaten uneins

Nach der Präsidentenwahl in Montenegro haben sowohl Amtsinhaber Filip Vujanovic als auch sein Herausforderer Miodrag Lekic den Sieg für sich beansprucht. Beide Kandidaten beriefen sich jeweils auf eigene Berechnungen und erklärten sich zum Sieger der Abstimmung.

Lekic warf dem amtierenden Präsidenten einen Staatsstreich vor und kündigte an, Betrug nicht hinzunehmen. Unabhängige Hochrechnungen oder eine Aussage der Wahlkommission lagen bis zum Sonntagabend nicht vor. Die Kommission kündigte an, das Wahlergebnis innerhalb von 48 Stunden nach Schließung der Wahllokale vorzulegen.