Mörder begeht nach Sicherungsverwahrung Überfall

13. Februar 2016 - 15:52 Uhr

Ein verurteilter Mörder, der bereits zehn Jahre in Sicherungsverwahrung verbrachte, hat eine weitere Straftat gestanden. Der 58-jährige gelernte Metzger, der sein halbes Leben hinter Gittern saß, gestand vor dem Krefelder Landgericht, nach seiner letzten Freilassung einen Überfall auf einen Juwelier begangen zu haben. Nun droht dem Angeklagten die unbefristete Sicherungsverwahrung.

Im März 1979 hatte er seine 72-jährige Tante erwürgt und beraubt. Dafür wurde er wegen Mordes verurteilt. Einen Tag später erwürgte er eine Kneipenbekanntschaft in einem Hotel. Dafür wurde er wegen Totschlags verurteilt. Nach seiner Freilassung beging er in Düsseldorf einen Überfall und kam in die befristete Sicherungsverwahrung.

Wenige Monate nach seiner erneuten Freilassung soll er dann im Dezember 2010 den Juwelier in Krefeld mit einer Schreckschusspistole überfallen haben. Die Beute: Gold- und Silberschmuck sowie rund 400 Euro. Der Prozess wird fortgesetzt.