Modellprojekt in Rheinland-Pfalz

BASF startet Betriebs-Impfungen

BASF in Ludwigshafen
BASF in Ludwigshafen
© dpa, Uwe Anspach, ua fgj fie rho wst

14. April 2021 - 11:22 Uhr

Betriebsärzte impfen nach STIKO-Reihenfolge

Wie kann es voran gehen mit den Impfungen? Wie kommt die wichtige Spritze möglichst schnell in möglichst viele Arme? Immer wieder werden hier auch die Betriebe und die Betriebsärzte genannt. Ein großes Unternehmen beginnt nun zu impfen, im Rahmen des Modellprojektes Betriebsarztimpfungen in Rheinland-Pfalz: der Chemie-Riese BASF.

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„Die Regeln für das Projekt setzen Bund und Länder“

Das Impfzentrum auf dem BASF-Gelände in Ludwigshafen ist nach Angaben des Chemiekonzerns einsatzbereit. Bereits am (heutigen) Mittwoch soll mit der Corona-Schutzimpfung der Belegschaft begonnen werden, teilte das Unternehmen mit. Die rheinland-pfälzische Landesregierung habe wöchentliche Lieferungen von Impfstoff zugesichert. Die Impfreihenfolge werde genauso eingehalten wie die Auswahl des Impfstoffs, sagte Vorstandsmitglied Michael Heinz. "Die Regeln für das Projekt setzen Bund und Länder."

Geimpft werden zunächst Mitarbeitende der BASF und von BASF-Töchtern in Ludwigshafen, die zur Impfgruppe 2 gehören, zum Beispiel aufgrund schwerer Vorerkrankungen. "Ich bin stolz, dass wir nun helfen können, die Impfgeschwindigkeit zu erhöhen, das Gesundheitssystem zu entlasten und so einen weiteren Beitrag in der Pandemiebekämpfung zu leisten", sagte Heinz, der auch Standortleiter in Ludwigshafen ist.

Für das Impfzentrum wurde dem Unternehmen zufolge eine Multifunktionshalle umgebaut. Impfkabinen wurden eingerichtet, Laufwege gekennzeichnet, Warte- und Ruheräume definiert - alles nach Vorgaben aus Mainz. Erste Impfdosen waren am Montag eingetroffen.

"Wir freuen uns, dass BASF Teil des Modellprojektes Betriebsarztimpfungen in Rheinland-Pfalz ist und als erstes Unternehmen mit betrieblichen Corona-Impfungen beginnt", sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) einer Mitteilung zufolge. Ziel sei es, möglichst schnell möglichst viel zu impfen. "Dazu ist der Einbezug der Betriebsärztinnen und -ärzte ein weiterer Schritt und eine gute Ergänzung der Impfstruktur."

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