Mobbing in der Schule: Anti-Gewalt-Experten beantworten Ihre Fragen

© dpa, Oliver Berg

3. Mai 2013 - 17:48 Uhr

Täter sind meist selber Opfer

Laut einer Studie wird mittlerweile jeder vierte Schüler regelmäßig Opfer von Psychomobbing. Oft bleibt es bei Verbalattacken. Doch gerade bei Jungen eskalieren solche Situationen oft zu brachialer Gewalt auf dem Schulhof.

Weil die meisten Schulen das Problem nicht alleine in den Griff bekommen, holen sie sich Hilfe von außen. Dirk Heinrichs arbeitet seit Jahren unter anderem an Schulen mit Anti-Mobbing-Programmen. Mit seinem Verein "Sprache gegen Gewalt" will er vor allem das Selbstwertgefühl von Kindern und Jugendlichen stärken .

Die Experten vom Verein "Sprache gegen Gewalt" wissen: Den meisten aggressiven Tätern fehlt es selbst an menschlicher Zuwendung. Mobbing kann nur gestoppt werden, wenn Opfer, Täter und die stillen Beobachter gemeinsam daran arbeiten, die Situation zu ändern.