Emotionaler Insta-Post über Corona-Lockdown

Miyabi Kawai: Ex von Manuel Cortez ist es leid, „so zu tun, als wäre alles in Ordnung“

Miyabi Kawai spricht sich ihren Corona-Frust von der Seele.
Miyabi Kawai spricht sich ihren Corona-Frust von der Seele.
© imago images/Photopress Müller, Ralf Müller via www.imago-images.de, www.imago-images.de

26. Februar 2021 - 10:17 Uhr

Miyabi Kawai leidet unter dem Lockdown

Miyabi Kawai (46) leidet aktuell, wie auch Millionen andere Menschen weltweit, unter den strengen Corona-Einschränkungen. In einem emotionalen Post an ihre Fans spricht die Stylistin jetzt offen darüber, wie schwer es ihr fällt, mit der aktuellen Situation umzugehen.

Corona-Leben zwischen Spaziergang, Bananenbrot und Home Office

"Seit Monaten wünschen wir uns gegenseitig, 'stark' zu bleiben, durchzuhalten… und das kostet so viel Kraft. Versteht mich nicht falsch, ich befürworte hier nicht einen undurchdachten Austritt aus dem Lockdown und auch wenn mich einige Maßnahmen und Entwicklungen irritieren, ich weiß es nicht besser und glaube fest daran, dass Solidarität und Verantwortung das Rückgrat unserer Gesellschaft sind. Aber ich bin müde", schreibt sie in ihrem Post.

"Ich bin es so leid, so zu tun, als wäre alles in Ordnung und Durchhalten, ein Spaziergang zwischen Bananenbrot und Home Office. Ist es nicht. Zumindest nicht für mich, und ich zähle mich zu denen, die die Pandemie noch nicht mal so hart getroffen hat", gesteht sie sich auch ein.

Irgendwann sind Restaurantbesuche wieder „selbstverständlich“

Die alltäglichen Dinge wie normal Arbeiten gehen, das Reisen, Restaurant- und Konzertbesuche – Dinge, die für sie immer selbstverständlich waren, fehlen ihr. Lustige Abende mit Freunden, auf Partys, beim Tanzen – sogar die verschwitzten Körper im Club – das alles würde eines Tages wieder zurückkommen und wieder "selbstverständlich" sein.

Single Miyabi wolle sich aktuell nur nichts mehr vormachen: "Ich will einfach nicht mehr so tun, als wäre alles in Ordnung, wenn es nicht so ist. Wir existieren gerade alle irgendwo zwischen Alltagsüberforderungen, Existenzängsten und Sorge um geliebte Menschen. Distanziert, weil sicherer, aber einsamer."

Ihre Bitte lautet nun: "Können wir aufhören, so zu tun, als ob 'stark' sein nur bedeutet, es 'durchzuziehen'...das ist doch, was wir alle gerade tun. Als hätten wir eine Wahl. Wir brauchen dafür keinen Dank oder Anerkennung, viel mehr Unterstützung. Und Mitgefühl. Weil es wahrhaft stark ist, verletzlich zu sein und ehrlich zu seinen Gefühlen zu stehen. Menschlich zu sein.
Das ist es, was uns ausmacht."

Die Fans stimmen Miyabi ihr zu

Miyabi trifft bei vielen einen wunden Punkt. Ihr Post bekam bereits über 2000 Likes. "Danke für diesen Post, spricht mir so aus der Seele", schreibt ein Fan. "Wunderbare und so kluge Worte… Danke dafür, Miyabi", kommentiert eine Dame. "Das wäre so schön. Denn in Ordnung ist nach einem Jahr der Isolierung, der Zurückhaltung, des Sich-an-die-Regeln-halten usw. nichts. Ich hoffe, dass es bald besser wird", schreibt ein andere Dame.

Auch Marlene Lufen spricht die Corona-Zustände in Deutschland an

Auch TV-Moderatorin Marlene Lufen hatte mit einem emotionalen Post einen Nerv getroffen. In einem Video auf Instagram äußert sie sich zur Coronakrise und zum Lockdown, spricht über die psychischen Folgen, den Anstieg häuslicher Gewalt – vor allem gegen Kinder – und nennt erschreckende Zahlen. Die Diskussion dazu – und die Antworten der Experten finden Sie hier.

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