Seit dem 9. März das erste Lebenszeichen

Queen Elizabeth II.: Ausritt im Park von Schloss Windsor

Queen Elizabeth II scheint während der Corona-Pandemie wohlauf zu sein.
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06. Juni 2020 - 20:20 Uhr

Erstmals nach Lockdown

Mit 94 Jahren schwingt sie sich noch immer in den Sattel: Queen Elizabeth II. ist am Wochenende in der Parkanlage von Schloss Windsor mit ihrem 14-jährigen Fell-Pony - so der Name der robusten Ponyrasse - namens Balmoral Fern ausgeritten. Der Palast veröffentlichte anschließend zwei Bilder des Ausrittes bei Sonnenschein. Für ihren Ausflug trug die Queen eine beigefarbene Hose, eine dunkelgrüne Tweed-Jacke, braune Lederstiefel und ein farbenfrohes Kopftuch in Pink. Das Ausreiten soll während des Lockdowns zu den Lieblingsbeschäftigungen der Queen gehören, die nach wie vor angeblich allmorgendlich mit 15 Minuten Dudelsack-Musik in den Tag startet.

Nach knapp drei Monaten zurück

Die Monarchin absolvierte am 9. März in der Westminster Abbey ihren letzten öffentlichen Auftritt. Seit dem 19. März befindet sie sich mit Ehemann Prinz Philip (98) in Windsor auf unbestimmte Zeit in Isolation. Sowohl kurz vor Ostern, als auch am 8. Mai in Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren, hielt das Oberhaupt der britischen Königsfamilie eine Ansprache und richtete seine Worte per Video an die Bevölkerung.

Die Queen kehrt für gewöhnlich im Mai aus Windsor in den Buckingham Palast zurück. Dies sei jedoch ausgeschlossen gewesen, um die Sicherheit der Monarchin während der Corona-Krise nicht zu gefährden, bestätigten Palastmitarbeiter Anfang Mai gegenüber der "Times". Die Zwangspause durch die Corona-Krise wird wohl die längste Phase ohne öffentliche Termine in der 68-jährigen Regentschaft der Königin werden.

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