Gehandicapt zu Australian Open

Mon dieu! Monfils verletzt sich beim Videospielen

Gael Monfils
© dpa, Tertius Pickard, ss dc tli nwi kno

19. Januar 2020 - 18:18 Uhr

An der Konsole ausgerastet

Schon vor dem ersten großen Tennis-Showdown des Jahres werden einige Profis von Verletzungen geplagt: Die dreifache Grand-Slam-Siegerin Angelique Kerber geht mit Muskelproblemen ins Turnier. Lokalmatador Alex de Minaur musste seine Teilnahme am Wettbewerb absagen. Der Franzose Gael Monfils spürt die Nachfolgen einer äußerst kuriosen Handverletzung.

Auf den Ball schlägt sich’s besser!

Monfils hatte sich die Blessur nicht etwa auf dem Tennisplatz oder im Trainingsraum zugezogen, sondern an der Spielkonsole. Der Grund: Zorn. "Ich habe in meinem Schlafzimmer ein Videospiel gespielt und dabei meine rechte Hand gegen das Kopfteil des Bettes geschlagen", sagte der 33-Jährige.

Der kuriose Ausraster war dem Weltranglisten-Zehnten bereits im Dezember passiert - erst jetzt beichtete der Franzose seinen Aussetzer. Trotzdem bereitet Monfils seine Schlaghand vor dem Start in das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres noch Probleme, vor allem Volleys schmerzen noch.

Schon bei ATP Cup auf dem Platz

"Die richtige Behandlung wäre Ruhe, aber da ich das nicht kann, habe ich entzündungshemmende Medikamente genommen und Eis draufgelegt", erklärte Monfils. Ruhe kam für den Franzosen nämlich nicht in Frage: Bereits Anfang Januar hatte Monfils trotz der dämlichen Hand-Verletzung beim ATP Cup in Australien wieder auf dem Platz gestanden.

Eine Melbourne-Absage kommt für Monfils wegen der anhaltenden Schmerzen jedoch nicht in Frage: "Es wird besser", erklärte der 33-Jährige und meldete sich für die Australian Open fit. Dort wartet im Auftaktmatch Lu Yen-Hsun aus Taiwan.