12. Juli 2019 - 11:57 Uhr

Mörder von Miriam B. zum Tode verurteilt

Nachdem Ronnakorn R. der Polizei die Tat vor laufender Kamera gestand, ist für ihn jetzt das Urteil gefallen. Das Chonburi-Gericht hat den Thailänder Ronnakorn R. (24) wegen grausamer Vergewaltigung und Ermordnung zum Tode verurteilt, wie "Bild" unter Berufung auf lokale Quellen berichtet.

Ihr Thailand Urlaub wurde Miriam B. zum Verhängnis

Die 26-jährige Miriam B. aus Hildesheim in Niedersachsen war für einen Urlaub Ende März 2019 nach Thailand geflogen. Am nächsten Tag war die Hildesheimerin mit einem Boot zu der Insel Ko Si Chang gefahren, etwa 75 Kilometer von der Hauptstadt Bangkok entfernt. Dort wollte sie mit einem Roller die Gegend erkunden. Die junge Frau hatte vor, zu einem kleinen buddhistischen Tempel hochlaufen, doch dort kam sie nie an. Stattdessen lief die Touristin ihrem Mörder Ronnakorn R. in die Arme. Der Thailänder vergewaltigt sie und töte sie anschließend, um seine Tat zu vertuschen.

Selbst die Mutter des Mörders forderte die Todesstrafe für ihren Sohn

Ein Blumenverkäufer sah Ronnakorn R. mit blutverschmiertem Hemd vom Tatort flüchten. Er gestand später, die 26-Jährige vergewaltigt und getötet zu haben. Seine Mutter hatte im thailändischen Fernsehen unter Tränen um Verzeihung gebeten. Sie fordert einem Bericht des "Daily Star" zufolge sogar die Todesstrafe für ihren eigenen Sohn Ronnakorn R. "Er hat die volle gesetzliche Bestrafung verdient und ich bin bereit, die Entscheidung des Richters zu akzeptieren", sagte sie laut dem Blatt.