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Millionenstrafe für BP nach Ölkatastrophe in Alaska

Millionenstrafe für BP nach Ölkatastrophe in Alaska

Der britische Ölkonzern BP muss 25 Millionen US-Dollar (16,8 Mio Euro) Strafe für eine Ölkatastrophe in Alaska im Jahr 2006 zahlen. Außerdem verpflichte sich der Konzern, weitere 60 Millionen Dollar in ein Überwachungssystem für seine Ölleitungen an Alaskas Nordhang zu investieren, teilte die US-Umweltschutzbehörde EPA mit. Bei den Unfällen im März und August 2006 waren mehr als 5000 Barrel Rohöl ausgelaufen. Die Einigung zwischen BP und den Behörden muss noch endgültig von einem Gericht bestätigt werden.

Nach Angaben der EPA wäre die Strafe umgerechnet die höchste per Barrel, die jemals für das Auslaufen von Öl gezahlt werden müsste. BP teilte jedoch ausdrücklich mit, dass keine «per Barrel»-Geldbuße festgelegt worden sei. Am Mittwoch wurde spekuliert, die Summe könnte ein Richtmaß für die Strafe sein, die BP für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko im vergangenen Jahr zahlen muss.

Nach der Explosion der Plattform im Golf mit elf Toten waren allerdings 4,9 Millionen Barrel Öl ins Meer gelaufen - der Preis würde also tausendfach höher liegen.