"Bielefeld gibt's doch gar nicht"

Millionenpreisgeld: 2.000 "Beweise", dass es Bielefeld nicht gibt

06. September 2019 - 10:28 Uhr

Bielefeld-Verschwörung hält sich hartnäckig

"Bielefeld gibt's doch gar nicht!" - Diesen Satz können viele Bielefelder nicht mehr hören. Was aus einem Witz entstanden ist, ist mittlerweile deutschlandweit bekannt. Jetzt möchten die Ostwestfalen das Gerücht endgültig aus der Welt schaffen: In einem PR-Gag hatte die Stadt eine Million Euro für den Beweis ausgesetzt, dass es Bielefeld wirklich nicht gibt. Bis Mittwoch um Mitternacht reichten rund 2.000 Bewerber ihre Beweise ein. Auf welche Ideen die Menschen kommen, erklärt ein Sprecher der Stadt im Video.

Bielefeld: Stadt überprüft rund 2.000 Beweise

Die Experten der Stadt wollen bis zum 17. September alle eingesendeten Beweise überprüfen. Zum Schluss entscheidet ein dreiköpfiges Gremium über einen möglichen Gewinner. Der bekommt die Millionen aber auch nur dann, wenn zu 100 Prozent bewiesen werden konnte, dass es Bielefeld nicht gibt.

Seit 25 Jahren hält sich die Verschwörungstheorie hartnäckig: Damals hatte ein satirischer Text im Internet behauptet, die ostwestfälische Stadt existiere nicht. Der Witz wurde zum Selbstläufer, der Spruch "Bielefeld gibt's doch gar nicht" zum Dauerbrenner.

Der Gewinner wird zum Fußballprofi gemacht

Übrigens: Der glückliche Gewinner würde nicht nur den Titel "Bielefeld-Millionär" tragen, sondern auch noch Fußball-Profi werden. Neben dem Hauptpreis gibt es auch einen Platz im Kader von Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld zu gewinnen.