Millionen-Deal perfekt: Monza bleibt bis 2019 im Formel 1-Kalender

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Die F1 bleibt in Monza. Bernie Ecclestone einigte sich mit den Streckenbetreibern auf einen Millionen-Deal. Auch die Regierung von Premier Matteo Renzi soll kräftig zahlen.
imago/Crash Media Group, imago sportfotodienst

Der Große Preis der Formel 1 in Italien findet auch in den kommenden drei Jahren in Monza statt. Im Vorfeld des Rennens am Sonntag verkündeten Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und Angelo Sticchi Damiani, Präsident des italienischen Automobilverbandes ACI, die Vertragsverlängerung bis 2019.

Damit enden für die Traditions-Strecke Monate der Ungewissheit, Ecclestone selbst hatte die Ausdehnung des Kontrakts in Zweifel gezogen.


Laut Medienberichten zahlen die Italiener für drei Jahre insgesamt 68 Millionen Euro an die Rechteinhaber der Formel 1. Die Region Lombardei soll jährlich mit einem Betrag von fünf Millionen Euro dazu beitragen, dass der Grand Prix weiter auf der Hochgeschwindigkeits-Strecke ausgetragen wird. Mit Ausnahme von 1980 war Monza seit dem Start der Königsklasse im Jahr 1950 durchgängig Gastgeber des Großen Preises von Italien.

Auch Imola hatte sich in den vergangenen Monaten große Hoffnungen auf einen Zuschlag gemacht. Die Betreiber der Strecke nahe des Ferrari-Sitzes in Maranello, auf der bis 2006 der Große Preis von San Marino stattfand, wollen offenbar weiterhin um die Ausrichtung des Rennens kämpfen. Imola kündigte schon in den vergangenen Tagen an, die Rechtmäßigkeit des Vertrages überprüfen zu lassen. Streitpunkt ist die Unterstützung mit öffentlichen Mitteln.