Millie Bobby Brown kämpft gegen Mobbing

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21. November 2019 - 13:00 Uhr

Millie Bobby Brown will Mobbing ein für alle Mal ein Ende setzen.

Die 15-jährige Schauspielerin war selbst auf der Schule ein Opfer fieser Lästereien und weiß daher genau, wie man sich als Außenseiter fühlt. Bei einer UN-Versammlung in New York am Mittwoch (20. November) anlässlich des Weltkindertags wies Millie darauf hin, wie verletzlich Kinder und Teenager heutzutage sind. "Erwachsene reden in den Metropolen der Welt über die Rechte von Kindern. Aber heute wollen junge Leute nicht, dass man über sie redet. Sie wollen selbst reden", erklärte die 'Stranger Things'-Darstellerin. "Mit den Worten einer jungen Person: 'Sei eine aktive Stimme. Lass Dinge nicht unbemerkt bleiben.'"

Mobbing sei ein Thema, das "oft ignoriert" werde, fügte der Star hinzu. "Aber es verursacht echtes Leid." Millie sei sich ihres Privilegs bewusst. "Ich betrachte nichts als selbstverständlich. Aber ich weiß auch, wie es sich anfühlt, verletzlich zu sein. Ich wurde an der Schule von einer Gruppe Schüler gemobbt. Ich erinnere mich daran, mich hilflos gefühlt zu haben", enthüllte sie. "Einst war die Schule ein sicherer Ort, aber plötzlich hatte ich Angst, dorthin zu gehen."

Die UNICEF-Sonderbotschafterin habe jedoch das Glück gehabt, nicht alleine gewesen zu sein. "Mit der Hilfe meiner Freunde, Familie und Leuten um mich war ich dazu fähig, diese negativen Gefühle zu überstehen und meine Macht zurückzugewinnen. Aber Millionen von Kindern haben weniger Glück. Sie kämpfen immer noch in der Dunkelheit. Schlagen sich mit Angst herum, mit Unsicherheit", deckte Millie auf. Mobbing und Online-Drohungen seien nie zu unterschätzen. "Es sind nie bloß Worte. Sie setzen die mentale Gesundheit von Kindern aufs Spiel und verursachen Stress." Deshalb wolle sie alles in ihrer Macht Stehende tun, um die Welt "zu einem besseren, gesünderen und stärkeren Ort für alle" zu machen.

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