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Miese Paypal-Abzocke bei "Ebay Kleinanzeigen"

Miese Abzocke über Paypal
Miese Abzocke über Paypal Auf diese Masche fallen derzeit viele hinein 09:15

Betrüger nutzen die AGBs von Paypal aus

Sie wollen gerne ein altes Schätzchen versilbern und bei Ebay verkaufen? Dann Achtung! Betrüger mit einer ganz neuen Masche sind am Werk und mißbrauchen dafür die so sicher geglaubte Bezahlung per Paypal.

Denn die größte Sicherheitslücke, mit der Betrüger gerade Ebay-Verkäufer abzocken, ergibt sich aus den AGBs des Unternehmens.

Der Trick ist simpel: Mit einem gefälschten Profil erwerben die Betrüger Waren, die sie mit Paypal bezahlen. Doch das Geld wird nicht vom Käufer selbst gesendet, sondern von einer dritten Person. Nachdem die Ware angekommen ist, lässt diese Person den geleisteten Betrag von Paypal unter dem Vorwand, sie habe die Waren nie bestellt, das Paypal-Konto sei geknackt worden, zurückbuchen.

Betrugsopfer bleiben auf Kosten sitzen

Ein Problem, das Millionen Paypal-Kunden betreffen kann. Die Betrüger können kaum gefasst werden, Betrugsopfer bleiben auf den Kosten sitzen. Die Verkäufer müssen sogar damit rechnen, dass Paypal einen Inkassodienst beauftragt, was für die Opfer weitere Kosten bedeutet. Die AGBs des Finanzdienstleisters machen es möglich. Paypal wirbt mit besonderem Schutz für seine Kunden, doch der gilt eben nicht immer, sondern nur bei der gebührenpflichtigen Variante "Geld senden für Waren und Dienstleistungen".

Geld "an Freunde versenden"? Vorsicht!

Wenn Geld über die Funktion "An Freunde senden" verschickt wird, entfällt für den Verkäufer der Schutz, und das Geld kann zurückgefordert werden. Der Verkäufer hat darauf leider keinen Einfluss. Das öffnet Betrügern Tür und Tor. Auf welch miese Weise der 28-jährige Adrian abgezockt wurde und wie sehr er sich von Paypal im Stich gelassen fühlt, erzählt er im Video.

Bezahlen mit Paypal – darauf müssen Sie achten

Beachten Sie bei Bezahlvorgängen mit Paypal immer Folgendes:

  • Adresse im Paypal-Konto und Versandadresse müssen identisch sein.
  • Immer die Versandbestätigung aufheben
  • Keine Warenabholung!
  • Bei Fremden nur die Bezahlfunktion "Waren und Dienstleistungen" akzeptieren

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