O(weia) Tannenbaum

Mickrige Tannenbäume sorgen für Spott

26. November 2020 - 19:46 Uhr

Dürre und Borkenkäfer kriegen Tannenbäume klein

Der bayrischen Gemeinde Hausen gehen die Tannenbäume aus. Die Überbleibsel aus dem heimischen Gemeindewald sehen auch mehr tot als lebendig aus. Daran schuld ist das trockene Wetter der vergangenen Jahre und der Borkenkäfer. Nicht nur Corona, jetzt auch noch das: Lässt Hausen Weihnachten sausen?

Im Video sehen Sie die Prachtexemplare – und was aus ihnen trotz allem werden könnte.

Weihnachtsbäume mit Corona

So einen armseligen Anblick mussten die Bewohner der bayrischen Gemeinde Hausen schon lange nicht mehr ertragen. Nicht nur eine, sondern gleich drei mickrige Tannenbäume zieren den Ortskern. Der ein oder andere munkelt sogar, die Bäume hätten Corona.

Tannen am Rande eines Nadelzusammenbruchs

Spaß beiseite: COVID-19 lässt sich in den Wurzeln und Ästen nicht nachweisen. Die Stadt kennt aber den wahren Übeltäter und zeigt mit ausgestrecktem Zeigefinger auf das Wetter. Trockenheit und der berüchtigte Borkenkäfer haben dem Gemeindewald zu schaffen gemacht. 1,5 Hektar Fichtenwald habe man bereits verloren, so Bürgermeister Bernd Schraud. Bei den Tannen im Video handelt es sich übrigens um Douglasienspitzen.

Sonderkommission Lametta

Für Ersatzbäume hat die Stadt bereits gesorgt. Bis die aber aus dem Gröbsten raus sind, vergehen noch Jahre. Solange müssen die Bewohnerinnen und Bewohner an den Feiertagen kreativ werden und in die Deko-Kiste greifen: Mit Lametta, Lichterkette und Weihnachtskugeln zaubern vielleicht sogar die mickrigsten Tannen Deutschlands einen Hauch von Weihnacht...