Nicht wie Michael Schumacher

Mick: Vergleich mit meinem Vater „schwierig“

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24. Oktober 2020 - 11:07 Uhr

Künftig für Haas oder Alfa Romeo?

Seit Jahren schon träumen Motorsportfans wieder von einem Schumacher in der Formel 1. Jetzt, da dieser Traum in greifbare Nähe rückt, weil Mick Schumacher offenbar kurz vor dem Sprung in die Motorsport-Königsklasse steht, werden immer wieder Vergleiche mit Micks berühmtem Vater Michael Schumacher laut. Vergleiche, die Schumi junior nicht für angebracht hält – zumindest aktuell nicht.

Fahrstil in F1 unterschiedlich

"Ein Fahrer muss seinen Stil an die Anforderungen des jeweiligen Autos anpassen", sagte der 21-Jährige dem Magazin Focus. In der Formel 3 müsse man ganz anders fahren als in der Formel 2 oder in der Formel 1. Mick wisse nicht, "wie mein Fahrstil aussehen würde, wenn ich ein Formel-1-Fahrer wäre. Deshalb ist der Vergleich mit meinem Vater aktuell schwierig."

 Corinna, Michael und Mick Schumacher Stuttgart Nuerburgring Deutschland *** Corinna, Michael and Mick Schumacher Stuttgart Nuerburgring Germany
Mick Schumacher mit seinem berühmten Vater Michael und seiner Mutter
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F1-Zukunft wahrscheinlich

Allerdings deutet alles darauf hin, dass Mick Schumacher im nächsten Jahr Formel 1 fahren wird: Die beiden Ferrari-Kundenteams Haas und Alfa Romeo haben Interesse an dem jungen Mann mit dem großen Namen.

"Ich fühle mich absolut bereit für den nächsten Schritt", sagte der aktuelle Spitzenreiter der Formel 2: "Es ist ja kein Geheimnis, dass die Formel 1 mein Traum ist. Falls sich die Möglichkeit eröffnet, 2021 Formel 1 zu fahren, werde ich sicher nicht Nein sagen."

Beim Großen Preis der Eifel hätte Micks Premiere auf der großen F1-Bühne bereits stattfinden sollen. Alfa Romeo hatte mit dem 21-Jährigen für das 1. Freie Training geplant. Doch das schlechte Wetter am Nürburgring machte einen Strich durch die Rechnung.

sid/RTL.de