Probe fürs Formel-1-Debüt weckt Erinnerungen

Italien feiert Mick Schumacher und fiebert mit ihm seiner Formel-1-Premiere entgegen

01. Oktober 2020 - 13:50 Uhr

Testrunden im Ferrari von 2018

"Ich konnte wirklich mal ans Limit gehen", berichtet Mick Schumacher über seine Runden im Vettel-Ferrari von 2018. In Fiorano stand das Einschießen auf seine Formel-1-Premiere an. Nicht mehr lange, dann sitzt der 21-Jährige endlich in einem aktuellen F1-Wagen und darf an seiner ersten Session in der Königsklasse teilnehmen - ein ganz besonderer Moment, den er vor heimischen Fans genießen kann.

Mick Schumacher: Premiere auf deutschem Boden vor heimischen Fans

Beim Großen Preis der Eifel in Deutschland ist Schumi jr. im 1. Freien Training dabei, wird dann im Alfa Romeo sitzen. "Ich freue mich auf jeden Fall sehr auf den Nürburgring. Ich freue mich natürlich auch, dass Fans dabei sind", so der Formel-2-Meisterschaftsführende.

In Italien, der Ferrari-Heimat, teilt man all seine Freude. "Der kleine Schumi fährt wie ein Großer", schrieb der Corriere dello Sport nach der Fahrt des 21-Jährigen im alten Scuderia-Dienstwagen.

Schumi jr.: F1-Debüt nicht wegen des Namens oder der Gene

Eine Chance, die dem jungen Nachwuchsfahrer aber nicht aufgrund seiner Gene und seines Namens in den Schoß gefallen ist. Im Gegenteil: "Schumi junior hat sich dieses Abenteuer bei voller Geschwindigkeit Zentimeter für Zentimeter verdient."

Der 21-Jährige sei gereift und bodenständig: "Er ist für die Formel 1, die von Mythen lebt, enorm wichtig", so das Blatt weiter. Und auch für die Ferrari-Fans scheint er enorm wichtig zu sein. Ein Hoffnungsträger auf eine bessere Zukunft für die Roten.