2018 M10 12 - 8:03 Uhr

Schafft Schumis Sohn den Aufstieg in die Königsklasse?

Mick Schumacher greift am Wochenende nach seinem ersten Titel als Rennfahrer. Der Sohn von Michael Schumacher startet als Führender der Formel 3 ins Saisonfinale auf dem Hockenheimring und kann sich sogar die Start-Erlaubnis für die Formel 1 sichern.

Ein Sieg und die Superlizenz ist im Sack

Schumachers Vorsprung vor seinem britischen Verfolger Daniel Ticktum ist riesig, der Titel in den verbliebenen drei Rennen am Wochenende eigentlich nur noch Formsache.

Doch damit nicht genug, auch ein Schritt in die Formel 1 ist für den 19-Jährigen möglich: Für den Erhalt der Superlizenz (Berechtigung für die Formel 1) müssen Fahrer über drei Jahre mindestens 40 Punkte sammeln, die Schumacher in Hockenheim vollmachen kann. Platz drei in der Endabrechnung der Formel 3 würde ihm dafür bereits reichen.

Momentan will Schumis Sohn davon aber nichts wissen, sondern "immer noch einen Schritt nach dem anderen gehen und nur von Rennen zu Rennen schauen. Alles andere ergibt sich dann automatisch."

Wie der Vater, so der Sohn?

Ein Schritt in die Formel 1 würde bei vielen Fantasien beflügeln. "Mick in der Formel 1 wäre natürlich speziell. Er würde die Herzen vieler Fans auf eine ganz einzigartige Weise berühren", schwärmte Formel-1-Boss Chase Carey. Auch der aktuelle Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene meinte: "Wie könnte Maranello zu diesem Namen nein sagen?"

Ist der schnelle Wechsel in die Formel 1 der richtige Weg oder legt Mick noch einen Zwischenschritt in der Formel 2 ein? "Ich konzentriere mich auf mich und schaue nicht auf die anderen Fahrer. Jeder hat seine eigene Entwicklung, das ist nicht vergleichbar", meinte der junge Schumacher. "Das Wichtigste ist, dass er sich ohne Druck entwickeln kann. Dann werden wir sehen, was die Zukunft bringt", sagte Scuderia-Teamchef Arrivabene.

Eines ist auf jeden Fall klar, Mick Schumacher will irgendwann in die Fußstapfen seines berühmten Vaters treten und in der Königsklasse starten: "Dort sind die besten Rennfahrer, gegen die will ich fahren und kämpfen."