Vierter am Rennen in Sonntag

Mick Schumacher baut F2-Gesamtführung aus

Formel 2 in Mugello
© dpa, Luca Bruno, VM esz alf

13. September 2020 - 14:57 Uhr

Danach ins Auto vom Papa von 2004

Es war für Mick Schumacher wieder einmal ein ganz besonderer Rennsonntag: Erst holte er sich im Sprintrennen in der Formel 2 den vierten Platz und baute damit die Führung in der F2-Gesamtwertung aus, die er am Samstag nach einer glorreichen Aufholjagd von Startplatz 15 auf 5 erobert hatte. Danach ging es vor dem 1000. GP der Scuderia Ferrari in der Formel 1 für den 21-Jährigen noch einmal in den legendären F2004 – den Ferrari, mit dem Papa Michael seinen siebten WM-Titel holte.

Schumacher vor Iloptt und Lundgaard in der Gesamtwertung

Der Prema-Pilot verlor im F2-Rennen zuerst einen Platz, hielt sich zurück und wollte keine Gefahr einer Kollision nach dem Start eingehen.

Im Laufe des Rennens gewann er seine vierte Position jedoch zurück und kam damit auch vor seinen Meisterschaftskonkurrenten Callum Ilott (Platz 6) und Teamkollege Robert Shwartzman (Platz 9) ins Ziel – bloß Sonntagssieger Christian Lundgaard konnte etwas näherkommen.

Schumi jr. reist damit mit einem Vorsprung von acht Zählern vor Ilott und 16 Punkten vor Lundgaard nach Sotschi.

Mick Schumacher im F2004 von Schumi

Bevor für den 21-Jährigen aber das Wochenende in Mugello endete, gab es noch einen erneuten Gänsehautmoment: Anlässlich des Ferrari-Jubiläums in der F1 durfte er noch einmal den legendären Wagen seines Vaters Michael von 2004 fahren.

Vor den Augen von Schumi-Fan Sebastian Vettel drehte er ein paar schnelle Runden auf der hauseigenen Strecke der Scuderia und genoss das Gefühl nach Hockenheim 2019 erneut, den F2004 mit dem beeindruckenden Sound der Motoren von damals um den Kurs zu jagen.