„Man muss auch ein bisschen Glück haben"

Mick Schumacher: Das Ziel heißt weiter Formel 1

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25. Juli 2019 - 11:22 Uhr

Schumacher ist ganz realistisch

Mick Schumacher hat weiter die Formel 1 im Visier, auch wenn es in seiner ersten Formel-2-Saison noch nicht wirklich rund gelaufen ist. "Es ist noch kein Star vom Himmel gefallen", sagte der 20-jährige Sohn von Michael Schumacher: "Natürlich war es nicht einfach. Wir hatten in der letzten Zeit ein bisschen Pech. Aber aus solch schweren Zeiten lernt man am meisten."

Aufwärtstrend in der Formel 2

In der Formel 2 belegt der Formel-3-Europameister zurzeit Rang 14 im Klassement und ist noch ohne Podestplatz. "Aber ich glaube, dass wir auf einem guten Weg sind", sagte Schumacher am Sonntag vor dem von ihm mitorganisierten Benefiz-Fußballspiel "Champions for Charity" in Leverkusen. Das stellte er im Sprintrennen in Spielberg (AUT) unter Beweis, als Schumacher jr. von Startplatz 18 auf Rang 4 fuhr: "Wir haben gezeigt, dass wir den Speed und das Potenzial haben, um ganz vorne mitzufahren."

Formel 1? „Hoffentlich bald"

Ziel bleibe natürlich die Formel 1. "Im Moment bin ich in den Junior-Kategorien. Jeder muss diesen Weg gehen und schwere Zeiten durchleben. Ich bin glaube, ich bin auf einem gutem Weg dahin", sagte Schumacher: "Ich mach einen Step nach dem anderen. Ich fühle mich immer sicherer in der Umgebung. Hoffentlich wird es bald so weit sein, dass ich in die Formel 1 aufsteigen kann. Wann, das kann man schwierig beantworten. Man muss auch ein bisschen Glück haben, dass ein Sitz frei wird. Man muss ein bisschen abwarten, die Leistung bringen und Daumen drücken."