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Michael Schumacher: Voting - Fans küren Schumi zur einflussreichsten Person der Formel 1

Schumi schlägt Bernie

Voting: Fans küren Michael Schumacher zur einflussreichsten Person der Formel 1

 SCHUMACHER Michael Team F1 Scuderia Ferrari bei der Siegeehrung FIA Formel 1 Grosser Preis von Deutschland 2002 am 28. Juli 2002 in Hockenheim PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxSWExNORxDENxFINxONLY
SCHUMACHER Michael Team F1 Scuderia Ferrari bei der Siegeehrung FIA Formel 1 Grosser Preis von Deutschland 2002 am 28.
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Fan-Voting auf Formel-1-Website

Wer ist die einflussreichste Person in der F1-Geschichte? Diese Frage haben Motorsport-Fans via Online-Voting beantwortet. Den Umfrage-Sieg sicherte sich Michael Schumacher. Der Rekordweltmeister setzte sich in einem "K.o.-System" gegen andere historische Figuren der Formel 1 durch.

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Kandidaten aus vier Kategorien

Das Voting war in Form eines Turnierbaums angelegt. In jedem Ast des Baums kämpften Personen aus unterschiedlichen Kategorien gegeneinander. Neben einem Ast für die Fahrer gab es auch je einen Teil für Teamchefs, Auto-Designer und für "Game Changers" (frei übersetzt: Revolutionäre). Im Halbfinale trafen die Gewinner aller vier Turnieräste zusammen. Bei den Teamchefs hatte Enzo Ferrari die Oberhand behalten, Gordon Murray siegte bei den Designern. Bei den Revoluzzern sahen die Zuschauer F1-Zampano Bernie Ecclestone vorne. Unter den Fahrern setzte sich Schumacher durch.

Schumi macht Ecclestone platt

Nachdem sich Ecclestone gegen Murray durchsetzte und auch Schumacher in der Gunst der Wähler Ferrari überlegen war, kam es zu einem galaktischem Finale. Während Ecclestone die F1 über die Jahre hinweg salonfähig machte, erschuf Schumacher mit seinen spannenden Kämpfen gegen Hill, Häkkinen und Alonso einen riesigen Hype um die Königsklasse des Motorsports.

Wider Erwarten fiel das Ergebnis im Grande Finale überraschend deutlich aus: Mit 61 Prozent der Stimmen setzte sich Schumi gegen "Bernie" durch. Ähnlich wie Schumacher auf der Strecke eckte Ecclestone neben der Strecke gerne einmal an, was ihm bei vielen Fans nicht gerade mehr Sympathien einbrachte. Insofern hat der siebenmalige Weltmeister wohl auch aufgrund seiner höhreren Beliebtheitswerte den Sieg davongetragen.

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Heiße Duelle gegen Lauda und Senna

Da waren die Gegner auf dem Weg ins Finale für Schumi deutlich schwieriger. In der ersten Runde traf er auf Niki Lauda und entscheid das Duell mit der verstorbenen Legende nur knapp mit 56 zu 44 Prozent. Noch enger wurde es in der nächsten Runde. Dort traf der Deutsche auf F1-Ikone Ayrton Senna. Der ebenfalls verstorbene Brasilianer genießt in der Szene einen beinahe göttlichen Status. Es ging unheimlich eng zu: 52 zu 48 Prozent zugunsten des Kerpeners hieß es am Ende des Votings. Im Halbfinale traf er auf den Gründer seines späteren Arbeitgebers: Enzo Ferrari. Auch mit ihm lieferte sich Schumi ein knappes Rennen, triumphierte schlussendlich jedoch mit 54 zu 46 Prozent.

Chancenlos war dagegen Lewis Hamilton. Der aktuelle Weltmeister verlor direkt zu Beginn gegen Juan Manuel Fangio.