Mavericks-Besitzer erzählt

Michael Jordan hätte fast an der Seite von Dirk Nowitzki gespielt

Michael Jordan (Wizards, re.) gegen Dirk Nowitzki (Mavericks)
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14. Mai 2020 - 11:04 Uhr

Jordan, Dirk & Nash?

Was wäre das für ein Dream-Team gewesen: Michael Jordan, Dirk Nowitzki und Steve Nash. Allesamt NBA-Legenden. Der Besitzer der Dallas Mavericks, Mark Cuban, wollte 2001 aus dieser Vorstellung Realität machen, als er von Jordans Comeback-Überlegegungen hörte.

Cuban: "Unterschreibe das nicht"

Wie Cuban dem US-amerikanischen Sportsender ESPN sagte, traf er den wohl besten Basketballer aller Zeiten kurz vor dessen Vertragsunterzeichnung bei den Washington Wizards. "Er hatte schon den ganzen Papierkram auf Tisch, um Teil der Wizards zu werden", erzählte der Mavs-Boss. "Ich sagte: 'Unterschreibe das nicht, Mann. Ich mache und gebe aus, was auch immer nötig ist, um dich zu den Mavs zu holen und gebe dir Teilhabe am Team.'" Aber Jordan habe Washington schon sein Wort gegeben gehabt und sei deshalb schließlich zu den Wizards gegangen. 

Jordan war damals schon 38

Der ehemalige Chicago-Bulls-Champion war damals zwar schon 38 Jahre alt, schaffte aber dennoch in seiner ersten Saison nach dem Comeback knapp 23 Punkte und hätte zusammmen mit den jungen Nowitzki und Nash ein vielversprechendes Trio gebildet.

Im Interview hat uns Kommentator Frank Buschmann das Phänomen Michael Jordan erklärt.