Mexiko: Tote bei Rettung von Bootsflüchtlingen aus Kuba

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3. September 2014 - 12:25 Uhr

Zwei Flüchtlinge gestorben

Die mexikanische Marine hat vor der Küste der Halbinsel Yucatán mehrere kubanische Flüchtlinge gerettet, die in einem selbst gebauten Boot führerlos im Meer trieben. Einer der 17 Insassen war während der Überfahrt gestorben, ein zweiter starb kurz nach der Rettung an einem Herzinfarkt, wie die Marine mitteilte.

Die Flüchtlinge seien wegen Wassermangels stark dehydriert gewesen. Sie wurden in ein Krankenhaus in der Hafenstadt Progreso gebracht. Die Kubaner waren nach Medienberichten vor rund vier Wochen in See gestochen und wollten eigentlich den US-Bundesstaat Florida erreichen. Die starke Strömung und der Wind hätten sie aber vom Kurs abgebracht. Ein Fischerboot hatte sie gesichtet und die Behörden alarmiert. Die Geretteten müssen damit rechnen, nach Kuba zurückgeschickt zu werden.