Mexiko: Eltern wollten Kind "Facebook" nennen

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4. September 2018 - 10:09 Uhr

"Facebook" in Sonora als Name für Baby verboten

Im mexikanischen Bundesstaat Sonora wollte ein Paar seinen Nachwuchs nach dem größten sozialen Netzwerk der Welt benennen: "Facebook". Doch die zweifelhafte Namenswahl kam nicht an den zuständigen Behörden vorbei. Der Name wurde zum Schutz des Kindes verboten. Damit reiht sich die Geschichte in eine Vielzahl von Fällen ein, in denen Eltern versuchen, ihren Sprösslingen besonders kreative Vornamen zu verpassen.

Auch "Burger King" und "Lady Di" wurden abgewiesen

Warum die Eltern ihr Töchterchen "Facebook" nennen wollten, ist nicht bekannt – vielleicht hatten sie ein besonders soziales Leben für die Kleine geplant. Für das zuständige Standesamt war die Begründung jedenfalls nicht ausreichend – es gab dem Antrag nicht statt. Damit gehört "Facebook" zu einer langen Liste von kuriosen Vornamen, die in Mexiko nicht erlaubt wurden, genauso wie "Hitler", "Lady Di" oder "Circumcision" (zu Deutsch: "Beschneidung").

Auch in anderen Ländern sind Babys nicht vor den verrückten Namenswünschen ihrer Väter und Mütter sicher: In Australien hätte ein Junge "Burger King" heißen sollen, bei einem Mädchen in Frankreich wurde aus dem klebrig-süßen "Nutella" schlicht "Ella". Auch für die geplante "Sex Fruit" ("Sexfrucht") mussten sich die neuseeländischen Erzeuger etwas anderes einfallen lassen. Vielleicht hätten sich die mexikanischen Eltern aus Sonora lieber Inspiration bei den beliebtesten Vornamen Deutschlands holen sollen – da hätten sie garantiert mehr Erfolg gehabt.