Zuvor 52 Tage künstlich beatmet

Mexiko: Ärzten gelingt Lungentransplantation an Covid-19-Patient

Covid-Patient in Mexiko bekommt neue Lungen
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23. September 2020 - 7:28 Uhr

Patient hatte sich im Juni mit Covid-19 infiziert

Medizinern in Mexiko ist nach Angaben eines Krankenhauses eine Lungentransplantation an einem Covid-19 Patienten geglückt. Der 55-Jährige war bereits am 31. August im Privatkrankenhaus Christus Muguerza in der Stadt Monterrey sieben Stunden lang operiert worden. Er war demnach zuvor 52 Tage lang künstlich beatmet worden, nachdem er im Juni erkrankt war.

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Weltweit nicht die erste Lungentransplantation an einem Covid-19-Patienten

HANDOUT - 31.08.2020, Mexiko, Monterrey: Auf diesem vom Krankenhaus Christus Muguerza zur Verfügung gestellten Bild führt ein Team um den Chirurgen Wong Jaen eine Doppel-Lungentransplatation an einem Covid-19-Überlebenden durch. Der 55-jährige Patien
Die Ärzte operierten laut Angaben des Krankenhauses sieben Stunden lang.
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Nachdem er sich im Juni letzten Jahres mit dem Virus infiziert hatte, erlitt der Patient eine akute Infektion, die dazu führte, dass die Lunge nicht mehr in der Lage war, das Blut mit Sauerstoff zu versorgen. "Ohne die Transplantation war die Lebenserwartung des Patienten null", wurde der Chirurg Manuel Wong Jaén zitiert. Der Mann befinde sich auf dem Weg der Genesung. Er werde eine praktisch normale Lebensqualität haben.

Nach Angaben der Klinik soll es sich bei der OP um die erste erfolgreiche Lungentransplantation an einem Covid-19-Patienten in Lateinamerika gehandelt haben. Im Mai war in Wien die erste Lungentransplantation an einer Covid-Patientin in Europa geglückt. Auch in den USA hat es das schon gegeben.

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