Sinnvoll oder totaler Unsinn?

Mexikanische Forscher entwickeln Maske nur für die Nase

28. März 2021 - 11:00 Uhr

Im Video: Aerosol-Physiker bewertet die mexikanische Erfindung

Mexikanische Forscher haben eine Nasenmaske entwickelt, die man während des Essens tragen kann. Sie soll zum Beispiel auch beim Zahnarzt vor der Infektion mit dem Coronavirus schützen. Aber hilft die wirklich beim Schutz vor dem Virus? Die Antwort von Aerosol-Physiker Dr. Gerhard Scheuch sehen Sie im Video.

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Warum sind Aerosole so bedeutend in der Pandemie?

Coronaviren sind winzig klein – um genau zu sein etwa 100 Nanometer. Weil sie so winzig sind, brauchen sie auch keine große Fläche, um sich anheften zu können: Es reicht schon ein winziges Wassertröpfchen. Aerosole sind Nebenwolken, die zum Beispiel beim Husten oder Atmen entstehen können. Die winzigen Coronaviren können sich genau auf diesen Aerosole setzen. Da Aerosole so leicht sind, können sie für mehrere Minuten bis Stunden im Raum stehen bleiben oder sich sogar verteilen. Deswegen ist selbst das Sprechen mit Infizierten auf Abstand gefährlich. Die Lösung: Lüften, denn durch regelmäßiges Lüften werden die Aerosolwolken zerrissen und nach draußen getragen.

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