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Metronom nach Hannover: Mops steigt in Hamburg in Zug und lässt Frauchen am Gleis stehen

Ungewollt Reißaus genommen

Mops steigt in Zug und lässt Frauchen am Gleis stehen

Der Mops stieg am Hauptbahnhof Hamburg in den Metronom ein, ohne sein Frauchen.
Der Mops stieg am Hauptbahnhof Hamburg in den Metronom ein, ohne sein Frauchen.
Bundespolizeiinspektion Bremen

Hund vermisst Frauchen

Ja, glücklich sieht der Mops, der laut Bundespolizei übrigens seinen Namen nicht genannt haben möchte, auf dem Foto nicht aus. Kein Wunder, hat er doch gerade erst sein Frauchen verloren. Oder sie ihn? Aber keine Sorge: Es gibt bei dieser Vermisstengeschichte natürlich ein Happy End!

Alleinreisender von Hamburg bis Lüneburg

Mit Absicht hat sich der Hund nicht auf die Reise gemacht, es war wohl viel mehr ein Missgeschick. Wie die Bundespolizeiinspektion Bremen in einer Pressemitteilung schreibt, stieg der Mops am Hauptbahnhof Hamburg „gewohnt, die Führung zu übernehmen“ in den Metronom in Richtung Hannover. Doch dann schlossen sich die Türen und Frauchen und Mops konnten wohl nur noch einen letzten Blick austauschen, da fuhr der Zug schon los.

Mops sucht sich Hilfe

Doch der Mops gibt sich in seiner Notsituation nicht auf. „Vom Anhang befreit, lief er durch den Metronom, meldete sich beim Zugbegleiter und bat um Unterstützung der Bundespolizei, um sein zurückgebliebenes Frauchen zu benachrichtigen“, so die Bundespolizei. Ob der Mops die menschliche Sprache beherrscht oder doch eher durch verzweifelte Körpersprache auf sich aufmerksam machte, lässt die Bundespolizei übrigens offen.

Streicheleinheiten bis das Frauchen kommt

„Im Bahnhof Lüneburg erhielt er die erwünschte Umsteigehilfe“, erzählt die Bundespolizei weiter. Dort wartete der Mops auf sein Frauchen, das zwischenzeitlich ausfindig gemacht werden konnte. Und das Warten wurde ihm laut Bundespolizei leicht gemacht, wurde er doch ausgiebig gestreichelt, um dann entspannt und sicher auch erleichtert, sein Frauchen zurückzubekommen.

Und wir würden mal behaupten: Die Presseabteilung der Bundespolizei hatte beim Schreiben ihrer Pressemitteilung auch ein Lächeln auf den Lippen.