Stuttgarter Zeitung berichtet von Hintergrundgespräch

Merkels Umfeld macht Psyche für ihr Zittern verantwortlich

28. Juni 2019 - 11:01 Uhr

Wie geht es der Kanzlerin?

Die ganze Welt blickt auf Angela Merkel, viele Menschen machen sich Sorgen um den Gesundheitszustand der Kanzlerin. Sie selbst führt ihr neuerliches Zittern gestern auf ihre Psyche zurück. Aus dem Umfeld der Kanzlerin heißt es, sie habe damit den gleichen Vorfall aus der Vorwoche "psychologisch verarbeitet", so RTL-Chefkorrespondent Lothar Keller, der Merkel mit anderen Journalisten zum G-20-Gipfel nach Japan begleitet.

"Kein Zittern, keine Schwäche, keine Müdigkeit"

Zuerst hatte die "Stuttgarter Zeitung" aus einem vertraulichen Hintergrundgespräch berichtet, dass ein "psychologisch-verarbeitender Prozess" für den Zitteranfall Merkels verantwortlich sei. "Die Erinnerung an den Vorfall in der letzten Woche führte zu der Situation heute", so das Blatt. Weiter heißt es, die Kanzlerin "sehne ihren Urlaub herbei".

Der "Tagesspiegel" zitiert namentlich nicht genannte Menschen aus Merkels Umfeld ähnlich: "Man steht lange bewegungslos rum, denkt an vorige Woche, versucht krampfhaft die Wiederholung zu vermeiden – prompt geht es schief."

Zumindest äußerlich geht es Angela Merkel mittlerweile wieder gut. Beim langen Flug nach Japan hatten die mitreisenden Journalisten keinen Grund, etwas anderes anzunehmen, so Lothar Keller. "Kein Zittern, keine Schwäche, keine Müdigkeit: Angela Merkel ist so gut gelaunt und konzentriert wie sonst auch bei ihren Auslandsreisen", sagt er.

Sicher ist: Die Kanzlerin ist keine Privatperson wie andere, ihr Gesundheitszustand ist ein Politikum, Lesen Sie hierzu den Kommentar von Jutta Bielig aus dem RTL-Hauptstadtstudio.