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Merkel zur Maaßen-Beförderung: Bundeskanzlerin räumt Fehler ein

Angela Merkel räumt Fehler ein. "Das bedauere ich sehr"
Angela Merkel räumt Fehler ein. "Das bedauere ich sehr" Statement der Bundeskanzlerin zur Maaßen-Beförderung 00:30

Neues Ergebnis "sachgerecht und auch vermittelbar"

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ein Statement zum Fall Hans-Georg Maaßen abgegeben - und Fehler gestanden. Das Ergebnis der ersten Beratung der drei Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD, Maaßen zu befördern, "konnte nicht überzeugen". Sie habe nicht genug daran gedacht, "was die Menschen zu Recht bewegt, wenn sie an eine Befördeurng denken. Das bedauere ich sehr." Nach neuerlichen Beratungen am Wochenende wird Hans-Georg Maaßen statt Staatssekretär Sonderberater im Innenministerium. Das neue Ergebnis sei nun "sachgerecht und auch vermittelbar", sagte Merkel.

Höhere Bezüge für Maaßen nach neuer Einigung vom Tisch

Sie habe sich zu sehr davon leiten lassen, dass nach einer Versetzung Maaßens die Funktionsfähigkeit innerhalb des Bundesinnenministeriums nicht gestört werde, erklärte die Bundeskanzlerin weiter.

Die Parteichefs Merkel (CDU), Horst Seehofer (CSU) und Andrea Nahles (SPD) hatten sich am Sonntagabend nach tagelangem Streit auf eine Versetzung Maaßens ins Bundesinnenministerium geeinigt. Maaßen soll dort Sonderberater im Rang eines Abteilungsleiters werden und genauso viel verdienen wie bisher. Somit ist seine ursprünglich geplante Beförderung zum Innenstaatssekretär mit höheren Bezügen vom Tisch. Diese hatte in der CDU und insbesondere in der SPD eine Welle der Kritik ausgelöst.

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