Merkel zu Afrika-Reise aufgebrochen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist am Montag zu einer dreitägigen Afrika-Reise aufgebrochen. Sie wird von einer Wirtschaftsdelegation sowie von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) und Abgeordneten aller Fraktionen begleitet. Stationen sind Kenia, Angola und Nigeria. Nach Merkels Angaben hat die Energiewirtschaft Priorität während des Besuches, bei dem sie ein Zeichen für eine Partnerschaft auf Augenhöhe setzen will. Allerdings will sie auch die Korruption in den Ländern ansprechen. Aigner will über eine bessere Zusammenarbeit in der Landwirtschaft und über deutsche Unterstützung der Ernährungswirtschaft beraten.

Sowohl in Kenia als auch Angola und Nigeria kommt die Kanzlerin mit den Staatspräsidenten zusammen, die sie mit militärischen Ehren begrüßen wollen. In Nairobi (Kenia) wird sie zudem an der Universität der Stadt eine Rede halten und in den Hauptstädten Luanda (Angola) und Abuja (Nigeria) Vertreter der Zivilgesellschaft treffen. In der Nacht zum Freitag wird Merkel in Berlin zurückerwartet.