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Mercedes in Not: Steht Nico Rosbergs Nachfolger erst Ende Januar fest?

Mercedes in Not: Steht Nico Rosbergs Nachfolger erst Ende Januar fest?

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Der Rücktritt von Nico Rosberg hat das Mercedes-Team um Niki Lauda kalt erwischt.
imago sportfotodienst, imago/HochZwei

Der überraschende Rücktritt von Weltmeister Nico Rosberg stürzt Mercedes in größere Probleme als zunächst erwartet. "Es kann bis Ende Januar dauern, bis wir wissen, welchen Weg wir gehen", sagte Team-Aufsichtsratschef Niki Lauda bei Servus TV über die Suche nach einem Nachfolger: "Wir sind noch nicht so weit und wissen es noch nicht. Wir haben gehofft, es früher hinzukriegen. Aber es sind ganz komplizierte Verhandlungen."

Lauda befürchtet offene Flanke für Red Bull

Lauda fürchtet sogar um die Vormachtstellung der Silberpfeile in der Formel 1. Rosbergs Abgang und die andauernde Suche nach einem neuen Fahrer mache "eine Flanke auf für Red Bull, die wir nicht mehr schließen können", so der 67-Jährige.

Die 'Bullen' hätten mit Daniel Ricciardo und dem 19 Jahre alten Megatalent Max Verstappen in der kommenden Saison "die beste Fahrerpaarung", sagte Lauda. Verstappen erinnere ihn an die großen Formel-1-Idole Ayrton Senna und Michael Schumacher. "Jeder ist anders. Das waren lauter wilde Hunde. Das Potenzial von Senna, Schumacher und Verstappen kann man aber vergleichen", sagte Lauda.

Mercedes hat weiterhin den schnellsten Fahrer

Allerdings sieht der Österreicher momentan in Hamilton weiter den "schnellsten Fahrer, wenn bei ihm alles richtig tickt". Doch Lauda warnt: "Wenn ich sehe, was der Verstappen noch für ein Potenzial hat, müssen alle anderen Fahrer Angst bekommen."

In der Vorwoche hatte Mercedes erklärt, den Nachfolger des am 2. Dezember zurückgetretenen Rosberg nicht vor Anfang Januar öffentlich bekannt zu geben. Als Kandidaten gelten der Finne Valtteri Bottas (Williams/Vertrag bis 2018), Mercedes-Junior Pascal Wehrlein (vertragslos) und Sergio Perez (Force India/Vertrag bis 2017).