Hier wurde er zu dem Menschen, der er heute ist

Absturz in den Drogensumpf: Menowin Fröhlich kehrt an seinen Heimatort zurück

09. Dezember 2020 - 10:27 Uhr

Menowin Fröhlich hat nur noch eine Chance

Whiskey und Koks – die Drogenkombination seiner Wahl und welcher sich Menowin Fröhlich (33) noch immer nicht entziehen kann. Dabei hat er es oft versucht. Nun hat sich der Sänger zu einem Programm angemeldet, das er selbst als seine letzte Chance beschreibt: eine Drogentherapie. Doch nur zwei Wochen vor Beginn der Behandlung wird Menowin erneut rückfällig, nachdem er den Ort aufsuchte, an dem alles begann. Im Video nimmt uns der Sänger mit auf die Reise zurück in seine Vergangenheit in Hasenberg.

Menowin Fröhlich denkt an eine grauenhafte Episode aus seiner Vergangenheit

Seiner Frau Senay Ak (29) gegenüber hat Menowin seine Sucht zugegeben, ihr den Ort gezeigt, an dem er früher seinen "Suchtdämon" rausgelassen hat. Doch obwohl er sich auf Senays Rückenstärkung verlassen kann, fällt Menowin das Schlussmachen mit der Sucht sichtlich schwer. Um seine Situation zu reflektieren, hat er sich jetzt gemeinsam mit Mutter Silvia an den Ort zurückbegeben, an dem er zu dem Menschen gemacht wurde, der er heute ist: Hasenberg. In diesem Ortsteil von München ist Menowin aufgewachsen und wurde schon früh durch den eigenen Vater mit Gewalt und Drogen konfrontiert. Während Silvia davon erzählt, dass sie selbst zu Rauschmitteln griff, um die Ehe zu Menowins Vater auszuhalten, schildert Menowin eine besonders schlimme Erinnerung aus seiner Kindheit.

Menowin Fröhlich lässt sich auf seiner schweren Reise begleiten

Aus seiner Drogensucht hat Menowin Fröhlich in der Vergangenheit kein Geheimnis gemacht und gibt jetzt offen zu, dass er einen Rückfall erlitten hat. Nun startet endlich die Therapie und Menowins Familie steht hinter ihm. Seine ganze Reise zeigt der Sänger in seiner Dokumentation "Menowin – Mein Dämon und ich", die auf TVNOW abrufbar ist.

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