Mein Lieblingsgericht: Rheinischer Sauerbraten

02. November 2012 - 11:04 Uhr

Claudia Sterzenbach verrät ihr Familienrezept

Sauerbraten ist ein echtes deutsches Sonntagsessen: Lecker, nahrhaft und optimal, um mehrere Personen satt zu bekommen. Claudia Sterzenbach beherrscht den rheinischen Klassiker besonders gut. Und sie verrät sogar ihr Familienrezept.

Mein Lieblingsgericht: Rheinischer Sauerbraten

Folgende Zutaten brauchen Sie:

1 kg Falsches Filet vom Rind

1 EL Senfkörner

1 EL Wacholderbeeren

1 EL Pimentkörner

1 EL Nelken

3 bis 4 Lorbeerblätter

250 ml trockenen Rotwein

200 ml Rotweinessig

2 bis 3 Zwiebeln

1 Möhre

Salz

1 EL Zucker

Soße:

100 g Butterschmalz

2 EL Zuckerrübensirup

2 EL Rosinen

50 g dunkler Soßenbinder

Dazu Salzkartoffeln und Rotkohl

Zubereitung:

Als erstes die Möhre und die Zwiebeln schälen und klein schneiden. Einen Topf aufstellen und darin den Pfeffer, die Wacholderbeeren, Piment- und Senfkörner und die Lorbeerblätter geben. Dann mit Salz, Zucker, Rotwein, Rotweinessig auffüllen.

Die kleingeschnittenen Zwiebeln und Möhren-Stücke dazugeben. Dann das Fleisch vom überflüssigen Fett befreien. Nachdem die Marinade aufgekocht wurde, den Topf vom Herd nehmen und gut abkühlen lassen. Den Braten geben Sie dann in eine ausreichend große Gefriertüte und schütten die Marinade dazu. Das Ganze luftdicht verschließen und eine Woche lang im Kühlschrank stehen lassen (ab und zu wenden, damit sich die Flüssigkeit gut verteilt).

Nach einer Woche gießen Sie die Marinade durch ein Sieb und fangen die Flüssigkeit auf. Das Fleisch erst abwaschen und gut trocken tupfen. Dann in Butterschmalz anbraten - und zwar von allen Seiten braten, bis es schön kross ist. Salzen und pfeffern, danach dass Gemüse mit anschwitzen. Das Ganze mit der Marinade ablöschen.

Zwei Stunden mit geschlossenem Deckel weiter schmoren lassen und immer wieder wenden. Als Beilage eignen sich Salzkartoffeln und Rotkohl. Am Ende der Garzeit nehmen Sie den Braten heraus und schneiden ihn in Scheiben.

Das Gemüse mit einer Schöpfkelle aus der Soße nehmen. Die Soße mit Zuckerrübensirup und Rosinen verfeinern und mit dunklem Soßenbinder andicken. Fleisch in der fertigen Soße noch mal köcheln lassen. Fertig! Guten Appetit.