Mehrere Erdbebeben erschüttern Philippinen

13. Februar 2016 - 18:22 Uhr

Mehrere Erdbeben haben am Samstag die Philippinen erschüttert. Tsunami-Warnungen wurden nicht ausgegeben. Berichte über Verletzte oder Schäden lagen nicht vor.

Das erste Beben ereignete sich gegen Mitternacht (MESZ) und hatte nach Angaben des US-Instituts USGS eine Stärke von 7,3. Es folgten zwei Nachbeben innerhalb von einer Stunde mit Stärken von 7,6 und 7,4. Ein weiteres Beben erfolgte mehrere Stunden später mit einer Stärke von 6,5. Die Erschütterungen ereigneten sich südwestlich von Cotabato auf der südlichen Insel Mindanao.

Die Beben seien Folgen des Absinkens der Platte von Moluccas, teilte das philippinische Institut für Vulkanologie und Erdbebenkunde mit. Die Erschütterungen hätten in einer Tiefe zwischen 563 und 617 Kilometern stattgefunden und damit zu tief, um große Auswirkungen zu haben.

In Cotabato waren die Beben kaum bemerkbar. "Es hat kein Zittern gegeben. Ich habe nichts gespürt", sagte ein Hotelangestellter.