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Jetzt behauptet sie, die Einnahmen für den Naturschutz zu spenden

Alles für mehr Likes und Geld: Jägerin knallt Giraffe ab und posiert mit ihr im Netz

07. April 2021 - 20:15 Uhr

3.500 Euro die Woche für Fotos mit erschossenen Tieren

Michaela Fialova aus Tschechien verdient ihr Geld nicht einfach mit erotischen Fotos. Sondern mit aufreizenden Fotos mit toten Tieren, wahlweise auch Waffen oder besser noch: Waffen und toten Tieren. Ihre Fans feiern sie dafür, wenn erlegte Krokodile um ihren Hals baumeln oder sie grinsend hinter einem erschossenen Zebra hockt. Für solche Schnappschüsse kassiert sie umgerechnet knapp 3.500 Euro die Woche. Jetzt behauptet sie, die Fotos nur zu veröffentlichen, um Geld für Naturschutzorganisationen zu sammeln und den Tieren eigentlich helfen zu wollen, berichtet die "Daily Mail".

Tote Tiere als Trophäen: "Überwältigt, was man damit verdienen kann"

Demnach begann Michaela Fialova schon als 13-Jährige mit dem Jagen. Mit ihrer Familie ging es damals auf Hirschjagd. 2013 zog sie als 24-Jährige nach Südafrika und entdeckte ihre Leidenschaft für die Trophäenjagd. Bald darauf begannt sie stolz, ihre Bilder zu posten. "Ich war überwältigt, wie viel man damit verdienen kann", sagt sie im Interview mit der "Daily Mail".

Dafür erntet sie aber auch eine Menge Kritik und wird öffentlich sogar als "Mörderin" beschimpft. Diesen Vorwurf will Fialova aber nicht gelten lassen. Sie sagt, sie sei eine gute Jägerin, könne die Tiere mit einem Schuss erlegen und so sicherstellen, dass sie nicht leiden. Außerdem sei ihre Jagd wichtig für die Erhaltung der Wildtierpopulation.

Viele Instagram-User reagieren kritisch auf Fialovas Jagd-Posts

"Wenn wir die Tier- und Pflanzenvielfalt einer Region erhalten können, indem wir Jagd auf bestimmte Arten machen, ist das Jagen wichtig für den Artenschutz", schreibt sie zu einem Instagramfoto, das sie neben einer toten Giraffe zeigt. Bei vielen Usern kommt aber nicht gut an.

"Warum?", kommentiert einer das Bild des erlegten Tieres. "Ich bin kein Fan davon, Giraffen zu erschießen", meint ein anderer. "Hör auf, wilde Tiere zu töten", fordert ein User unter einem Post, in dem sich die Jägerin mit pinkem Gewehr neben einem toten Zebra präsentiert. Doch dass die Tschechin ihre Leidenschaft darum aufgibt scheint unwahrscheinlich. In ihrem Profil beschreibt sie sich als "leidenschaftliche Jägerin" und "Verteidigerin von Waffenrechten".

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