2019 M02 11 - 13:22 Uhr

Die Zahl der Handwerkslehrlinge mit Migrations- und Flüchtlingshintergrund im Bezirk der Handwerkskammer Lübeck ist deutlich gestiegen. Ende 2018 waren dort 670 Auszubildende aus den Herkunftsländern Afghanistan, Syrien, Irak, Iran und Eritrea registriert. Das waren knapp 300 mehr als ein Jahr zuvor, teilte die Kammer am Montag mit. Den höchsten Anstieg gab es danach bei jungen Menschen aus Afghanistan. Mit ihnen wurden im vergangenen Jahr 312 Lehrverträge abgeschlossen, das waren 137 Mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Lehrlinge aus Syrien stieg im gleichen Zeitraum von 116 auf knapp 190.

Die beliebtesten Berufe waren nach Angaben der Handwerkskammer Elektroniker (114) und Kraftfahrzeugmechatroniker (102), gefolgt von Friseur (81). Die Erfahrungen der Ausbildungsbetriebe mit Geflüchteten seien überwiegend positiv, sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Kammer, Christian Maack.

Quelle: DPA