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Mehr Jugendaustausch mit Nord- und Osteuropa angestrebt

Handschlag
Ein Mann und eine Frau reichen sich die Hand. Foto: Silas Stein/Archiv © deutsche presse agentur

Für Schüler und Studenten soll es nach dem Willen des Landtags in Schwerin künftig mehr Möglichkeiten zum Austausch mit Altersgefährten in Nord- und Osteuropa geben. Das Parlament sprach sich am Mittwoch dafür aus, die europäische Jugendbildungs- und Begegnungsarbeit voranzutreiben. Die Landesregierung wurde aufgefordert, sich im Bund für die Gründung eines Jugendwerks für den Jugendaustausch zwischen Deutschland und nord- und osteuropäischen Ländern einzusetzen, mit denen es bisher keine solche Initiative gebe. Als Vorbild gelte der seit Jahrzehnten erfolgreiche und institutionalisierte deutsch-französische Austausch. Zudem soll die finanzielle Unterstützung für Jugendbegegnungen verbessert werden.

Solche Begegnungen über Landesgrenzen hinweg seien enorm wichtig, um ein Gefühl für das geeinte Europa zu entwickeln und sich seines eigenen Platzes zu versichern, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD). Sie verwies darauf, dass die Mittel für das EU-Austauschprogramm Erasmus für die kommenden sieben Jahre auf 20 Milliarden Euro verdoppelt werden sollen. Die EU-Kommission will damit nach eigenen Angaben mehr junge Menschen über eine EU-Bildungsförderung erreichen. Es solle zur Selbstverständlichkeit werden, "in einem anderen europäischen Land als dem eigenen zu leben, zu lernen oder zu arbeiten", heißt es auf der Erasmus-Internetseite.


Quelle: DPA

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