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Mehr Geld für Intensiv-Pfleger an Medizinischer Hochschule

Pflegerin versorgt Kind
Eine Kinderintensivpflegekraft versorgt ein Kind in der Medizinischen Hochschule Hannover. Foto: Ole Spata © deutsche presse agentur

Vor dem Hintergrund des Personalmangels in der Pflege sollen Intensiv-Pflegekräfte an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) künftig besser bezahlt werden. Eine entsprechende Zusage über tarifliche Zuschläge für bestimmte qualifizierte Kräfte habe er vom Wissenschaftsministerium bereits mündlich erhalten, sagte MHH-Vizepräsident Andreas Tecklenburg am Montag in Hannover der Deutschen Presse-Agentur. Dies betreffe auch das Personal auf der Kinderintensivstation.

Die Zulage werde pro Pflegekraft monatlich etwa 250 Euro betragen. Die Kinderintensivstation hatte wegen Personalmangels in diesem Jahr 298 schwerkranke Kinder aus anderen Häusern nicht aufnehmen können, weil es nicht genug Intensivpflegekräfte gibt. "Die beschriebenen Fälle von nicht aufgenommenen Notfall-Kindern betrafen nur Patienten, die bereits in anderen Kliniken stationär erstversorgt wurden", betonte Tecklenburg. Zu keiner Zeit seien Kinder abgewiesen wurden, die bereits in die MHH, etwa in die Notaufnahme, gekommen waren.


Quelle: DPA

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