Mehr als 5600 DNA-Treffer in NRW: Leichter Anstieg

Eine Mitarbeiterin des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen nimmt eine DNA-Probe von einem Messer. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild
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25. Januar 2020 - 10:50 Uhr

Bei der Untersuchung von DNA-Spuren haben Kriminaltechniker in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr 5610 Treffer erzielt. Das ist ein ganz leichter Anstieg im Vergleich zum Vorjahr, als 5590 Treffer verzeichnet wurden. Das teilte das Landeskriminalamt NRW auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Der bisherige Rekord war 2016 mit rund 6550 Treffern erzielt worden.

Ein erfolgreicher DNA-Abgleich mit bereits bekannten Daten führt noch nicht zwangsläufig direkt zum Täter. In vielen Fällen können verschiedene Verbrechen zunächst einem unbekannten Täter zugeordnet, dadurch aber Tatserien erkannt werden.

Die Zahl der eingesandten Spuren stieg im Vergleichszeitraum: Nach gut 23.000 im Vorjahr waren es im vergangenen Jahr 25.750. Aus NRW sind in der bundesweiten DNA-Datei inzwischen 276.000 Datensätze eingestellt. Im Jahr davor waren es noch unter 270.000. Die DNA-Analyse-Datei gibt es seit 1998. Sie wird beim Bundeskriminalamt in Wiesbaden geführt.

Quelle: DPA