5. März 2019 - 11:28 Uhr

Zwei Verletzte bei weiterer Explosion

Ein Landschaftsgärtner aus dem rheinland-pfälzischen Mehlingen soll einen Arzt mit einer Sprengfalle getötet haben und für eine weitere Explosion mit zwei Verletzten verantwortlich sein. Der mutmaßliche Täter ist inzwischen ebenfalls tot. Eine Sonderkommission der Polizei prüft, ob es noch mehr Opfer gab. Was die Polizei bisher bekannt gibt, fasst RTL-Reporterin Romy Schiemann im Video oben zusammen.

Wer Probleme mit Bernhard Graumann hatte, soll sich melden

Die Polizei glaubt, dass weitere Menschen aus dem Umfeld des Gärtners Bernhard Graumann in Lebensgefahr sein können. Es sei nicht auszuschließen, dass der 59-Jährige "vor seinem Tod Vorkehrungen getroffen habe, um ihnen zu schaden", hieß es in der Mitteilung. Personen, die mit ihm in "problematischer privater oder geschäftlicher Beziehung" standen, würden dringend gebeten, sich umgehend mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Unter Tel. 0631 / 369 2660 hat die ermittelnde Sonderkommission ein Hinweistelefon eingerichtet.

Die drei bekannten Opfer hatten den Angaben zufolge "eine persönliche beziehungsweise geschäftliche Verbindung" zu dem Verdächtigen und standen "in keinem guten Verhältnis" zu ihm. Es sei in der Vergangenheit bereits zu Konflikten gekommen.

Holzscheit mit Sprengstoff detoniert

Bei einer weiteren Explosion wurden am Sonntag im Kreis Kaiserslautern zwei Menschen verletzt, als ein mit Sprengstoff präpariertes Holzscheit in ihrem Kamin detonierte. Vermutlich hatte der Täter das Holzstück am Anwesen der späteren Opfer in Otterberg deponiert. Nach Polizeiangaben legte eine arglose Bewohnerin das Stück dann mit ins Kaminfeuer.