Mitgefühl & Dankbarkeit

Meghans Fehlgeburt: So reagiert das Netz auf die traurige Nachricht

Herzogin Meghan: Habe Fehlgeburt erlitten
© dpa, Matt Dunham, TH sab

26. November 2020 - 18:16 Uhr

Große Anteilnahme und tiefes Mitgefühl in den sozialen Medien

Über dreihunderttausend Likes und mehrere tausend Kommentare: Die Reaktionen auf die Fehlgeburt von Herzogin Meghan (36) sind enorm – und das allein unter dem Instagram-Post der "New York Times", in der der offene Bericht von Herzogin Meghan erschienen ist. Die ganze Welt reagiert mit tiefer Anteilnahme, Mitgefühl und Trauer auf den Verlust und den Schmerz, den Meghan und Prinz Harry (36) nun mit der Öffentlichkeit teilen.

Chrissy Teigen ist außer sich, aber entschuldigt sich später

Auch viele Promis teilen ihr Mitgefühl für Meghan und Harry. Chrissy Teigen (34) zum Beispiel, die Frau von John Legend (41). Das Paar hatte selbst erst Anfang Oktober ihr drittes Kind bei einer Fehlgeburt verloren und die traurige Nachricht auf Instagram veröffentlicht. Als Chrissy Teigen auf Twitter einen fiesen Kommentar liest, reagiert sie wutentbrannt.

Ein User behauptet, Meghans Bericht in der "New York Times" habe, wenn überhaupt, nur egoistische Absichten. Herzogin Meghan schreibe nur über sich selbst und würde nichts für all diejenigen beitragen, die solch eine Tragödie durchleben müssten. Daraufhin gratuliert Chrissy Teigen dem Nutzer zum "absoluten Stück Scheiße des Tages". Doch ihren Kommentar löscht sie später wieder und twittert stattdessen ironisch: "Sorry, habe vergessen, dass ich versuche, netter zu sein."

„Bitte lasst es dieses eine Mal keine negativen Kommentare geben“

Eine solch schmerzhafte Erfahrung mit der Öffentlichkeit zu teilen, muss für Herzogin Meghan und Prinz Harry unfassbar schwer gewesen sein. Doch diesen Schritt wollten die beiden insbesondere für alle anderen Frauen und Paare gehen, die denselben Verlust erleiden und Schmerz verkraften müssen. In einem Raum mit 100 Frauen haben zehn bis 20 von ihnen bereits eine Fehlgeburt erlitten, schreibt Meghan in der "New York Times". Doch die meisten von ihnen verschweigen zu diesem schmerzhaften Verlust, weil Fehlgeburten nach wie vor ein großes Tabuthema sind. Genau das möchte Herzogin Meghan mit ihrer Offenheit versuchen zu ändern.

Die meisten User in den sozialen Medien fassen Meghans Mut, ihr Schweigen zu brechen, auch genau so auf und haben Mitgefühl. "Bitte lasst es dieses eine Mal keine negativen Kommentare geben", fleht eine Userin die Community auf dem Instagram-Kanal der "New York Times" an. Über 1500 Usern gefällt das – bis jetzt der Kommentar mit den meisten Likes unter diesem Post.

Unzählige Herzen, betende Hände und weinende Emojis

Eine andere Instagram Userin schreibt über ihre eigene, schmerzhafte Erfahrung: "Ich hatte im September eine Fehlgeburt. Ich sende mein tiefstes Beileid an Meghan und Harry, aber ich bin auch dankbar dafür, dass sie es offen ausspricht."

Auch dieser ehrliche Kommentar bekommt hunderte von Likes und unzählige Antworten. Andere Follower sprechen der Userin ihr Mitgefühl aus. Und damit ist Herzogin Meghans Wunsch doch zumindest schon ein erstes Mal in Erfüllung gegangen: Sie hat eine andere Frau dazu inspiriert, offen über ihre Fehlgeburt zu sprechen und sie damit ein kleines bisschen weniger zum Tabuthema zu machen.

Im Video: Herzogin Meghan bricht das Schweigen über ihre Fehlgeburt