Medienbericht: Griechen erwägen Euro-Austritt

13. Februar 2016 - 17:50 Uhr

Das hoch verschuldete Griechenland erwägt einem Medienbericht zufolge einen Austritt aus der Euro-Zone. Die Regierung in Athen denke darüber nach, den Währungsraum zu verlassen und wieder eine eigene Währung einzuführen, berichtete 'Spiegel Online'. Auf entsprechende Signale hin habe die EU-Kommission die Euro-Finanzminister zu einem Sondertreffen am Abend in Luxemburg geladen.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wolle die Griechen unter allen Umständen von dem Schritt abhalten. Eine interne Vorlage seines Ministeriums warne vor katastrophalen Folgen eines Austritts Griechenland. Ein Sprecher von Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker wies den Bericht als falsch zurück. Es sei kein solches Treffen geplant. In deutschen Regierungskreisen hieß es, ein Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone "stand und steht nicht an".