Medien: Rooney-Wechsel zu Chelsea fix

Wayne Rooney zieht es wohl nach London.
Wayne Rooney zieht es wohl nach London.
© dpa, Peter Powell

14. August 2013 - 9:55 Uhr

Dem europäischen Fußball steht ein Transfer-Hammer bevor. Wie die seriöse englische Zeitung 'Sunday Times' berichtet, ist Wayne Rooney auf dem Sprung von Manchester United zum FC Chelsea.

Chelseas Trainer Jose Mourinho hatte bereits angekündigt, dass "Rooney unser einziges Transfer-Ziel" ist. Nun soll der Transfer fix sein. Bei Chelsea soll der 27-Jährige rund 12 Millionen Euro pro Jahr verdienen. Die Ablöse für den Stürmer soll zwischen 30 und 40 Millionen Euro liegen.

Manchesters neuer Trainer David Moyes machte Rooney zuletzt noch in einem Gespräch deutlich, dass er auf die Dienste des Stürmers setzen und den englischen Nationalspieler auf keinen Fall verkaufen will. Doch ManUnited-Boss Ed Woodward stellte klar, dass die 'Red Devils' den 2015 auslaufenden Vertrag mit Rooney definitiv nicht verlängern wollen. Das hat den 27-Jährigen offenbar mächtig gewurmt, so dass er ab sofort für einen der größten Rivalen auf Torejagd gehen will.

2004 war Rooney für 37 Millionen Euro vom FC Everton ins Old Trafford gewechselt. Nach neun Saisons, in denen Rooney 197 Treffer für Manchester erzielte, sagt der bullige Stürmer offenbar "Good bye".

Für die 'Blues' wäre die Verpflichtung durchaus sinnvoll. Denn einzig im Sturm drückt bei Mourinhos Star-Ensemble ein wenig der Schuh. Fernando Torres und Demba Ba haben an der Stamford Bridge nie konstant starke Leistungen gezeigt. Sturm-Juwel Romelu Lukaku lieh Chelsea in der vergangenen Saison an West Bromwich Albion aus, wo der 20-Jährige starke Leistungen zeigte und 17 Treffer erzielte. Doch die 'Blues' wollen in der Premier und Champions League ihre ganzen Hoffnungen im Angriff sicher nicht allein auf einem 20-Jährigen ruhen lassen.

Daher hat Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch die Verpflichtung eines Weltklasse-Stürmers in diesem Sommer als Transferziel Nummer 1 ausgegeben. Die Wunschkandidaten Radamel Falcao (AS Monaco) und Edinson Cavani (Paris St. Germain) entschieden sich jedoch für andere Vereine.