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Medien: FC Bayern München legt Leroy Sané offizielles Angebot vor

Plan B mit Leon Bailey?

Medien: FC Bayern legt Leroy Sané offizielles Angebot vor

Plan B mit Bailey? - Bayern legen Sané offenbar offizielles Angebot vor
Plan B mit Bailey? - Bayern legen Sané offenbar offizielles Angebot vor
Imago Sportfotodienst

Sané-Poker geht in die nächste Runde

Der FC Bayern macht im Transfer-Tauziehen um Wunschspieler Leroy Sané von Manchester City offenbar ernst. Einem Medienbericht zufolge hat der FCB sowohl dem Spieler und dem englischen Club „offizielle Angebote" unterbreitet.

Was geht mit Leon Bailey?

Das berichtet die Bild. Zuletzt hatte sich Bayern-Coach Niko Kovac Ärger mit seinen Club-Bossen eingehandelt, als er erklärte, dass er davon ausgehe, Sané zu bekommen. Im ZDF rüffelte der FCB-Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge seinen Trainer öffentlich. „Mir hat die Aussage nicht gefallen. Da mache ich keinen Hehl draus. Wir haben mit Manchester City ein sehr gutes Verhältnis.“ Daraufhin wollten sich die Münchner nicht mehr zum Wunsch-Transfer äußern.

Besonders brisant, da ManCity schon vor rund zwei Wochen einen offiziellen Brief nach München geschickt haben soll. In dem Schreiben soll die Chef-Etage des Premier-League-Clubs darum gebeten haben, sich mit öffentlichen Äußerungen zum Sané-Transfer zurückzuhalten. Das berichtet der 'kicker'.

Das Portal ‚transfermarkt.de‘ brachte zudem den Namen Leon Bailey ins Spiel. Demnach haben sich die Bayern auf einen Wechsel geeinigt. Der pfeilschnelle Jamaikaner soll von Bayer Leverkusen an die Isar kommen.

Kovac dementiert Bailey-Transfer

Während die Fans seit Wochen auf den Deal mit Sané warten, soll sich die Münchner Chefetage schon am vergangenen Wochenende mit Baileys Beratern auf einen Vertrag verständigt haben. Transfermarkt.de verweist dabei auf Informationen aus dem Spielerumfeld und spricht von einem „Done Deal“.

Der 21 Jahre alte Bailey gilt als ungeschliffenes Juwel, ist wie Sané enorm schnell und dribbelstark und spielt wie Wunschkandidat Sané auf der Außenstürmerposition. Was gegen einen Deal spricht: Kovac dementierte vor den ZDF-Kameras umgehend. "Es ist kurios, wenn man einfach irgendwas in die Welt setzen kann und es passiert nichts", sagte der Bayern-Coach. Für solche Meldungen müsse man stichfeste Beweise haben, legte der 47-Jährige nach.

Bei Leverkusen steht Bailey noch bis 2023 unter Vertrag. Nach einem Krisenjahr unter Ex-Coach Heiko Herrlich blühte der Jamaikaner zuletzt unter Nachfolger Peter Bosz wieder auf, erzielte in 29 Spielen fünf Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor.