17. Juni 2019 - 16:11 Uhr

Freundliches Bärengesicht statt Infusionsbeutel

Weiße Wände, der Geruch nach Desinfektionsmittel, hilflos an Schläuche und Geräte angeschlossen: Das Krankenhaus kann für Kinder ein kalter, beängstigender Ort sein. Auch Ella Casano aus Connecticut konnte das Gefühl einfach nicht abschütteln – obwohl sie wegen ihrer Autoimmunkrankheit alle zwei Monate in der Klinik ist. Damit kleine Patienten wie sie dort ein bisschen mehr Kind sein dürfen, hat sie jetzt einen kleinen, aber ganz besonderen Helfer erfunden. Wie aus einem kleinen Traum ein Riesenerfolg wurde, sehen Sie im Video!

Kleine Erfinderin muss selbst regelmäßig an den Tropf

Ella hat mit Infusionen mehr Erfahrung, als man irgendeinem Kind wünschen würde: Als sie sieben Jahre alt war, wurde bei ihr die seltene Krankheit Thrombocytopenia Purpura festgestellt, die für ein extrem hohes Blutungsrisiko sorgt. Alle acht Wochen muss sie deshalb für einen Tag ins Krankenhaus, wo ihr über den Tropf Medikamente zugeführt werden.

Weil sie genau weiß, wie bedrohlich der Anblick der Infusion auf Kinder wirken kann, erfand sie den "Medi Teddy" – einen Plüschbären, der über den Beutel gehängt werden kann und so etwas Geborgenheit schenkt. Eine Erfindung, die auf so große Begeisterung stößt, dass sie hoffentlich bald Tausenden von kleinen Patienten Mut macht!