Max Verstappen lässt sich nicht beruhigen und greift Esteban Ocon an

11. November 2018 - 21:06 Uhr

Verstappen und Ocon knapp an der Prügelei vorbei

Die Handgreiflichkeiten von Max Verstappen gegen Esteban Ocon nach dem Großen Preis von Brasilien haben die Rennkommissare auf den Plan gerufen. Was war passiert?

Verstappen kassiert Bestrafung

Red-Bull-Pilot Verstappen und Ocon von Racing Point Force India waren in der Boxengasse aneinandergeraten. "Er hat mich beim Wiegen rumgeschubst", schilderte Ocon bei RTL. Bilder des französischen Senders Canal+ zeigten Handgreiflichkeiten, die von Verstappen ausgingen.

Verstappen: Mögliche Strafe "ist mir egal"

Verstappen hatte sich auch eine halbe Stunde nach dem Rennen immer noch nicht beruhigt. Auf der offiziellen Pressekonferenz ließ er sich zu einer weiteren schlimmen Beleidigung gegen Ocon hinreißen. Und auch am Mikrofon von RTL-Boxenreporter Kai Ebel kochte der 21-Jährige noch. Angesprochen auf eine mögliche Bestrafung durch die Rennkommissare sagte Verstappen: "Das ist mir egal. Ich bin hier, um zu gewinnen."

Zwei Tage Sozialdienst als Strafe für Verstappen

Die Bestrafung ließ tatsächlich nicht lange auf sich warten: Der Automobil-Weltverband FIA verdonnerte Verstappen wegen seines Verhaltens zu zwei Tagen gemeinnütziger Arbeit, die er innerhalb eines halben Jahres ableisten muss.

Grund für die erhitzten Gemüter während und nach dem Brasilien-GP war ein haarsträubendes Manöver von Ocon. Er hatte den in Führung liegenden Verstappen in Sao Paulo um den greifbaren Sieg gebracht. Der Holländer, der schon über Funk heftig auf Ocon geschimpft hatte, wurde am Ende Zweiter.

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