Nach "Schweine"-Pöbelei

Max Kruse entschuldigt sich bei Berliner Polizei

05. November 2020 - 17:57 Uhr

Max Kruse erklärt seinen Instagram-Post

Ein Blitzer bringt Bundesliga-Star Max Kruse auf die Palme. Auf Instagram wettert er gegen die Radarkontrolle. Jetzt hat sich der Union-Stürmer für seine Beschimpfungen bei der Berliner Polizei entschuldigt.

Max Kruse: "Vielleicht bin ich im Unrecht, vielleicht auch nicht."

Den Blitzer sieht er aber immer noch als "asoziale Aktion". Auf seiner Instagram-Seite hatte der Kruse am Donnerstag ein Foto vom angeblichen Ort, an dem er geblitzt worden war, mit der Aufschrift "Schweine" gepostet und die "liebe Polizei" zu einer Überprüfung ihrer Blitzer-Praxis aufgefordert, "ansonsten muss ich da leider gegen vorgehen". Seine Aussagen sehen Sie oben im Video.

In einem weitere Video erklärte sich Kruse: "Entschuldigung an die Polizisten, wenn sie sich beleidigt gefühlt haben. Vielleicht bin ich im Unrecht, vielleicht auch nicht. Ich werde die Strafe so oder so bezahlen." Er sei höchsten 40 oder 42 km/h gefahren, sagte er über den Zeitpunkt, zu dem er geblitzt wurde.

Union lässt Kruses Aktion kalt

Er wollte mit seiner Beschwerde nicht sagen, "dass ich über 30 fahren darf und andere nicht", sagte Kruse. Er habe nur in Frage gestellt, ob das Blitzen nur fünf Meter hinter dem Schild rechtens sei. Ein weiteres Verkehrsschild auf seinem veröffentlichten Foto weist auf eine Kindereinrichtung in unmittelbarer Nähe hin. "Ich weiß, dass natürlich Kinder dort spielen. Natürlich muss ich da aufpassen wie jeder Verkehrsteilnehmer auch, das tue ich auch. Ich wollte auch niemanden beleidigen", sagte der Ex-Nationalspieler.

"Stark asozial" habe er gesagt zu der Aktion, "nicht zu der Polizei", betonte Kruse und ergänzte: "Schweine. Ja. Ich fand es eine schweinische Aktion."

Kruses Club Union Berlin wollte sich auf der Spieltagskonferenz nicht zu den Kommentaren seines Spielers äußern.

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