Binotto und Leclerc optimistisch

Ferrari-Updates gehen "in die richtige Richtung"

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto und Charles Leclerc sind optimistisch, dass Ferrari aus der Krise kommt
© Getty Images, Bongarts, WTM2

20. Oktober 2020 - 8:12 Uhr

Scuderia kommt langsam in die Spur

Nach teils desaströsen Vorstellungen – vor allem beim Formel-1-Heimspiel in Monza - scheint Ferrari wieder etwas in die Spur zu finden. In Sotschi und auf dem Nürburgring sammelte Charles Leclerc fleißig Punkte – auch dank einiger Upgrades, die den Roten Mut machen. In Maranello tüftelt man weiter.

Ferrari auch in Portugal mit "ein paar Updates"

"Wir sahen Anzeichen von Fortschritt im Qualifying, aber das Wichtige ist, dass die Updates, die wir gebracht haben, in die richtige Richtung zu gehen scheinen, besonders mit Blick auf 2021", zitiert crash.net Ferrari-Teamchef Mattia Binotto.

Daher werde die Scuderia auch beim Formel-1-Debüt in Portimao (Samstag ab 14 Uhr, Sonntag ab 13 Uhr live bei RTL und online auf TVNOW) "ein paar Updates" dabei haben, sagte der Italiener.

Auf dem Nürburgring war Leclerc im Qualifying auf Rang 4 gerast, im Rennen wurde er immerhin Siebter.

Vettel kein Gradmesser

Der Monegasse hatte nach dem Eifel-GP ebenfalls ein vorsichtig positives Fazit der Ferrari-Entwicklung gezogen. Er habe "nicht erwartet", auf dem Nürburgring "so konkurrenzfähig zu sein", sagte Leclerc. "Das Handling des Autos war ziemlich gut. Die kleinen Updates, die wir an diesem Wochenende gebracht haben, gingen in die richtige Richtung. Es war kein riesen Schritt, aber den haben wir auch gar nicht gesucht. Es war ein kleiner Schritt in die richtige Richtung."

Allerdings nur für Leclerc – Sebastian Vettel schaffte es in den vergangenen beiden Rennen nicht in die Punkte. Die Ergebnisse des scheidenden Ferrarista sollten aber auch nicht als Gradmesser für das Leistungspotenzial der Roten herhalten.