Massentiersterben in Peru gibt Rätsel auf

20. Oktober 2014 - 19:34 Uhr

Hunderte Delfine und Pelikane verendet

Wissenschaftler, Umweltschützer und die Regierung in Peru stehen vor einem Rätsel. Seit Wochen werden an der Küste des südamerikanischen Landes tote Delfine angespült, bisher insgesamt 800 Tiere. Doch niemand kann sagen, warum die Delfine sterben.

Nachdem bereits hunderte der im Wasser lebenden Säugetiere an den kilometerlangen Stränden verendeten, kamen jetzt in der gleichen Region erneut massenhaft Tiere ums Leben. Fischer berichteten, dass 1.200 tote Pelikane gefunden wurden.

Weil die peruanische Regierung offenbar einen Virus vermutet, soll jetzt ein Meeresforschungsinstitut das Phänomen des Massentiersterbens untersuchen.